Schafft Christian Titz das Wunder?


  • Global Moderator

    Vereine als Spieler:

    • SV Sandhausen (Junioren)
    • SG Egelsbach
    • SC Idar-Oberstein
    • SV Waldhof Mannheim

    Vereine als Trainer:

    • Alemannia Aachen U19
    • U15-Auswahl der USA
    • 1 . FC Passau
    • Viktoria Köln
    • FC 08 Homburg
    • Hamburger SV

    HSV:

    • 2014 übernahm Titz die U17
    • seit 2017 ist er Coach der Regionalliga-Mannschaft und führte das Team in dieser Saison an die Tabellenspitze.
    • Seit 12. März Bundesliga-Coach des HSV.

    Das Heimspiel gegen Hertha muss gewonnen werden. Danach ist Länderspielpause und Christian Titz hätte die Möglichkeit, das seit Monaten taktisch und fußballerisch desolate Team auf Vordermann zu bringen.
    “Ich bin ein Trainer, der für eine eigene Spielidee steht. Wir werden mit der Mannschaft am Spiel mit dem Ball arbeiten, um Lösungen zu finden, wie wir in der Offensive mehr zum Erfolg kommen können”, sagte Titz.
    8 Spiele Zeit für ein Wunder…



  • @hrubesch sagte in Schafft Christian Titz das Wunder?:

    Das Heimspiel gegen Hertha muss gewonnen werden.

    ich denke davon sollte man ( auch wir Fan`s ) sich frei machen … ohne Blick auf die Tabelle … mit Spaß und neuen Ideen Fußball spielen … keine Hassbanner und wieder mit Freude und Zuversicht ( auch wenn es runter geht ) den HSV … das Team … das Spiel … erleben / unterstützen …



  • @fred-stender
    Ich mach mich gerade frei, vor allem davon diese Truppe auch nur noch eine Sekunde lang zu unterstützen.



  • Titz will ja Ballbesitz-Fußball spielen lassen. Ich hoffe nur, er hat sich schon mal Spiele der Bundesliga-Truppe angesehen. Da kommen unbedrängt Pässe über 10 Meter nicht zum eigenen Mann. Der Ball ist in der Regel nach 20 Sekunden wieder beim Gegner. Eine Herkulesaufgabe, Herr Titz. NUR DER HSV!



  • @rothose78 ups … das ist schade …



  • @hansiat83 da ist was wahres dran … aber ich denke er ist so schlau, das er erkennt was geht und machbar ist …



  • @fred-stender Davon gehe ich auch aus. Als ich das von Titz gestern hörte dachte ich nur sofort: Da liegen ja Welten zwischen seiner Vorstellung Fußball zu SPIELEN und dem Gebolze unserer Kicker. Ich bin sehr gespannt, ob wir in den restlichen Spielen zumindest noch einen Ansatz seiner Handschrift erkennen können.



  • bis jetzt sind es nur Worte von Titz. Ein Funken Hoffnung. Bleibt abzuwarten ob ihm die Söldner folgen werden.



  • @plaque Er will ja die Trainingsgruppe diese Woche noch auf 22 reduzieren. Bin gespannt, wer zu den Aussortieren gehört.
    .
    Und ja, es gibt wieder einen kleinen Funken Hoffnung. Irgendwie komisch. Wie oft hatte man in der Vergangenheit schon Hoffnung. Und wurde jedes Mal enttäuscht. Irgendwie ist man als Fan ganz schön bescheuert…NUR DER HSV





  • @plaque unglaubliche Zustände in der " alten " Führung … wenn das stimmt



  • Faneinsendung … HSV Dino Facebook Zitat

    Hey, ich war heute beim Training.
    Positiv waren in meinen Augen:
    Ferati, Amboriuis, Vagnomann, Steinmann, Kwarteng, Hotlby & JA BOBBY WOOD !
    In meinen Augen völlig ausgewechselt insofern er zuspiele bekommt. Auch Holtby völlig ausgewechselt. Jung, Waldschmidt Walace & Ito hatten ebenfalls starke Momente.
    Von den Torhütern war Mickel komischerweise am besten.
    Spielerisch war Matti Steinmann Dreh und Angelpunkt! Unglaubliche Ruhe & Übersicht.

    Nicht positv:
    Diekmeier, Hahn richtig schlecht, Schipplock, Salihovic, Mavraj sau schlecht!
    Kostic hatte leider auch viel zu viele Probleme.

    Ansonsten:
    Santons war durschnittsmäßig
    Gouaida ist nicht besonders aufgefallen
    Drawz hatte spritzige Momente aber reicht Körperlich wohl nicht.
    Fiete Arp ist leider nicht wirklich aufgefallen.

    Von den Stürmern her ist Bobby & Waldschmidt am meißten aufgefallen.

    Pollersbeck hat sich nicht besonders herausgestochen.

    Es war auffällig das gerade das Stammgerüst viele Probleme hatten.



  • Eine Spielidee…seufz.
    Bzgl. Ballbesitz braucht es dann aber einen extrem guten Riecher bei der Personalwahl.

    Als Symbadischer drücke ich CT die Daumen. Allein mir fehlt der Glaube.


  • Global Moderator

    @profachpersonal sagte in Schafft Christian Titz das Wunder?:

    Eine Spielidee…seufz.
    Bzgl. Ballbesitz braucht es dann aber einen extrem guten Riecher bei der Personalwahl.

    Als Symbadischer drücke ich CT die Daumen. Allein mir fehlt der Glaube.

    Es wäre schon sensationell, wenn er das Ruder noch rumreißen könnte. Aber auch meine Hoffnung stirbt zuletzt. 😀



  • Er verändert ja nicht viel, anstatt die Versager endlich rauszunehmen…
    Naja ist ja sowieso gelaufen.


  • Global Moderator

    @rothose78 sagte in Schafft Christian Titz das Wunder?:

    Er verändert ja nicht viel, anstatt die Versager endlich rauszunehmen…
    Naja ist ja sowieso gelaufen.

    Woher weißt du wie er aufstellt? Hast gelauscht? 😉



  • @hsv-fanin
    Nö aber er nimmt ja keine Neuen ( außer Steinmann und Seo) dazu.



  • @hsv-fanin sagte in Schafft Christian Titz das Wunder?:

    @profachpersonal sagte in Schafft Christian Titz das Wunder?:

    Eine Spielidee…seufz.
    Bzgl. Ballbesitz braucht es dann aber einen extrem guten Riecher bei der Personalwahl.

    Als Symbadischer drücke ich CT die Daumen. Allein mir fehlt der Glaube.

    Es wäre schon sensationell, wenn er das Ruder noch rumreißen könnte. Aber auch meine Hoffnung stirbt zuletzt. 😀


    Ruder ? welches Ruder …?



  • Ich hab mich ein bisschen in die 11 FREUNDE Artikel verliebt :

    Walace, Diekmeier, Papadopolous – der neue HSV-Trainer Christian Titz sortiert erfahrene Profis aus und muss sich deshalb kritische Frage anhören. Warum eigentlich?

    Kyriakos Papadopoulos ist ein Berg von einem Mann. Wenn er wütend wird, zieht er sein Kinn so weit nach vorne, dass er aussieht wie eine Actionfigur aus einem Marvel-Comic. So baut er sich dann vor Gegenspielern und Schiedsrichtern auf. In Hamburg waren sie mächtig beeindruckt davon. Endlich mal einer, der dazwischengeht. Der die Mannschaft wachrüttelt und die Fans mitreißt. Sie statteten ihn im Sommer 2017 mit einem hochdotierten Vertrag aus und nannten ihn »Mentalitätsmonster«.

    Am Samstag, bei der 1:2-Niederlage gegen Hertha, saß Papa 90 Minuten auf der Bank. Der neue HSV-Trainer Christian Titz hatte ihn durch einen jüngeren Spieler ersetzt, und der Grieche nörgelte nach dem Spiel: »Es ist brutal schade, dass einige erfahrene Spieler nicht im Kader waren, sie sind wichtig für die Mannschaft. Das war nicht die beste Lösung.« In diesen wilden Zeiten, da der HSV vor dem ersten Abstieg aus der Bundesliga steht, verliert man schon mal den Blick für die Realität: Denn für viele Fans ist es brutal schade, dass einige erfahrene Spieler den HSV erst in diese Lage gebracht haben. Spieler wie Christian Mathenia, Mergim Mavraj, Bobby Wood, Andre Hahn, Walace, Dennis Diekmeier oder Kyriakos Papadopoulos, die am Samstag alle von Titz auf die Tribüne oder die Bank gesetzt wurden.

    Beginnt der Zerfall oder der Neuanfang?

    Aber Papadopoulos war nicht der einzige, der sich öffentlich gegen Titz auflehnte. Laut »Bild«-Zeitung empörte sich Dana Diekmeier, die Frau von Rechtsverteidiger Dennis Diekemeier, über den neuen Trainer. Dann kam heraus, dass der degradierte Walace nicht im Stadion war, um die Mannschaft von der Tribüne aus zu unterstützen. Er schmollte zu Hause, während sich Titz auf der Pressekonferenz wegen seinen Personalentscheidungen kritische Fragen von den Journalisten anhören durfte. Ob es wirklich eine gute Idee war, die Etablierten und Platzhirsche auszusortieren, schließlich könnte es nun Ärger geben, mutmaßte etwa ein Reporter. Und weil sich bald wirklich jeder zum Thema äußern durfte, pöbelte am Sonntag auch der Hamburger Kabarettist Wolfgang Trepper im »Sport1 Doppelpass« gegen Titz. Mit 33 Spielern zu trainieren, um dann jeden Tag zehn Spieler zu streichen, sei eine »Mischung aus Aktionismus, Populismus und Dummheit« gewesen. Der »Kicker« resümierte: »Der Zerfall beginnt.«

    Dabei ist das Gegenteil der Fall.

    Seit Jahren geistern Begriffe wie »Neuanfang«, »Aufbruch« und »Zäsur« durch den Volkspark. Nach jeder miserablen Saison stellen sich Verantwortliche und Trainer vor die Presse und erklären, dass man einen Cut machen wolle. Alles auf null, alles von vorne, neue Ideen, neue Ansätze. Seit der gewonnen Relegation 2014 geht das so. In Wahrheit hat es den Schnitt nie gegeben. In Wahrheit ist immer alles beim Alten geblieben.

    C64-Scouting

    Sicher, ein paar Spieler verließen den Verein, ein paar neue kamen, aber ob sie zum Kader passten, schien meistens nebensächlich. Die Transferpolitik der vergangenen Jahre hatte nichts Visionäres, nichts Modernes. Der HSV war unbeweglich und träge, und manchmal wirkte es, als würden sie im Volkspark mit C64-Computern und Faxgeräten nach neuen Spielern suchen, während andernorts riesige Scouting- und Nachwuchsnetzwerke über Virtual-Reality-Techniken miteinander kommunzierten.

    Der Verein verkaufte Kerem Demirbay, der bei Hoffenheim zum Stammspieler und Nationalspieler wurde. Er verkaufte Michael Gregoritsch, der für den FC Augsburg aktuell mehr Tore geschossen hat als alle HSV-Stürmer zusammen (elf). Er kaufte für sechseinhalb Millionen Euro einen technisch limitierten und verletzungsanfälligen Spieler wie Kyriakos Papadopopolous. Er kaufte für sechs Millionen Euro Andre Hahn, der zuvor eine mittelmäßige Saison bei Borussia Mönchengladbach gespielt hatte. Er kaufte den U21-Europameister Julian Pollersbeck, ließ ihn aber nicht spielen.

    Wie eine alternde Rockband

    Die ersten zwei HSV-Trainer dieser Saison, Markus Gisdol und Bernd Hollerbach, ließen sich von der Lethargie anstecken. Nach Niederlagen gab es marginale Veränderungen in der Aufstellung und der Taktik. Aber im Grunde kroch Woche für Woche dieselbe Mannschaft mit derselben Spielidee über den Platz. Sie war wie eine alternde Rockband, die sich seit Jahren selber coverte. Aus Angst, das Publikum mit etwas Neuem zu irritieren. Aus Angst, sich selbst mit etwas Neuem zu überfordern.

    Die jüngste HSV-Startelf seit 1974

    Christian Titz hat nun die Instrumente ausgetauscht und vor allem die Akteure. Er krempelte die Mannschaft, so weit es mit den vorhandenen Spielern möglich war, auf links. Er hat einen Spieler wie Matti Steinmann aufgestellt, der seine Profikarriere eigentlich schon abgehakt hatte. Er hat Julian Pollersbeck ins Tor gestellt. Er hat Fiete Arp und Tatsuya Ito wieder in den Sturm beordert. Er hat die jüngste HSV-Startelf seit 1974 aufs Feld geschickt (23,9 Jahre).

    Für einige drängt sich da offenbar keine andere Frage auf, ob er die Platzhirsche verstimmen könnte. Eine ultra-konservative HSV-Denkweise. Eine Denkweise wegen der die Mannschaft dort steht, wo sie steht. Für andere mag diese Neuausrichtung zu radikal gewesen sein. Aber das wirkt nur so, weil sich beim HSV seit Jahren nichts, aber auch wirklich gar nichts verändert.

    Vielleicht war nicht alles richtig, was Titz gemacht hat. Vielleicht wäre ein zweiter Sechser sinnvoll gewesen. Vielleicht sind einige der Jungen noch nicht reif für 90 Minuten Bundesliga. Vielleicht hätte man einen Spieler wie Papadopoulos, dem sein eigenes Ego offenbar wichtiger als die Mannschaft ist, anders auf die neue Situation vorbereiten müssen. So oder so: Titz ist der erste Trainer, der in diesem schwarz-weiß-blauen Wachkoma Mut bewiesen hat.

    Als die Hoffnung zurückkehrte

    Die ersten 45 Minuten gab ihm das Team Recht. Nicht nur, weil es 1:0 in Führung ging. Sondern vor allem, weil eine Idee zu erkennen war. Weil die Mannschaft Fußball spielte und ihn nicht, wie unter den vorherigen Trainern, zerstörte. Und auch wenn der HSV am Ende verlor, auch wenn er diese Saison absteigt, kann man als HSV-Fan immerhin sagen: Es war nicht alles schlecht in dieser Saison. Einmal, am 17. März zwischen 15:30 und 16:15 Uhr, war es sogar ganz ansehnlich. Es war der Tag, als die Hoffnung in den Volkspark zurückkehrte. Zumindest für 45 Minuten.

    Von Papadopoulos hört man derweil, dass er sich nicht vorstellen kann, in der Zweiten Liga zu spielen. Als HSV-Fan kann man nur sagen: zum Glück.


  • Global Moderator

    @fred-stender sagte in Schafft Christian Titz das Wunder?:

    Titz ist der erste Trainer, der in diesem schwarz-weiß-blauen Wachkoma Mut bewiesen hat.

    Und vielleicht auch ganz normal die Situation bewertet und gesagt, alles andere hatten wir schon, jetzt gehen wir mal strategisch richtig vor !

    Die beiden Meuterer dürfen sehr gerne hinter dem Trainingsgelände den Zaun streichen.
    Sowas braucht kein Mensch! Dümmliches respektloses Verhalten ist unter keinen Umständen nie nicht zu akzeptieren.

    Ach ja, am Spieltag natürlich vor den HSV Fanblöcken den Einweiser geben.
    Mütze drauf mit dem Hinweis:

    “ich bin doof aber vielleicht kann ich Sie ja was helfen tun”

    Kein Spaß aber auch!