SV Wehen Wiesbaden - HSV (03.11.2019 13:30 Uhr)



  • @uwe2410 kann man so sehen. Glaube aber nicht das es nur an einem Spieler liegt. Hab mich mächtig geärgert heute. Verschenkt das Ding.



  • @uwe2410 sagte in SV Wehen Wiesbaden - HSV (03.11.2019 13:30 Uhr):

    So lange Jung spielt wird es nichts mit dem Aufstieg

    Gestern hat die ganze Truppe versagt. Sich immer auf einen als Sündenbock zu fokussieren ist sehr beliebt, wird dem Ganzen aber oft nicht gerecht. Ein RVD z. B. hat auch immer wieder Aussetzer. Da wird aber nie so drüber geredet, weil er gerne in Papa Manier den AggresivLeader gibt. Sicherlich gibt es an Jung immer wieder etwas zu kritisieren. Aber betrachtet man seine eher bescheidenen Mittel im Verhältnis zu dem wie er sich entwickelt hat und seine damals geringe Ablöse, ist bei ihm das Preis/Leistungsverhältnis schon ok. Und im Moment fehlen die Alternativen. Und wäre er viel besser, würde er gar nicht mehr hier spielen. Wie gestern bereits gesagt: Augen auf für die Realität. Das ist eine Zweitligatruppe mit Zweitligakickern.


  • Moderatorenteam

    Es gibt offensichtlich ein großes Problem Ecken und Freistöße aus dem Halbfeld zu verteidigen und nicht nur seit gestern hat man den Eindruck, der HSV will den Fairnesspokal gewinnen. Jetzt müssen wir erstmal hoffen, dass das 6:2 nicht der Knackpunkt und die Wende zum Negativen war.



  • @Hrubesch sagte in SV Wehen Wiesbaden - HSV (03.11.2019 13:30 Uhr):

    Jetzt müssen wir erstmal hoffen, dass das 6:2 nicht der Knackpunkt und die Wende zum Negativen war.

    Hab ich gestern auch kurz gedacht. Sozusagen die Parallele zum Derbysieg letzte Saison. Ich glaube es aber nicht. Wir haben uns gestern ja Chancen erspielt. Ob wir gewinnen oder nicht hängt in dieser Saison ganz entscheidend davon ab, ob wir diese auch nutzen (dann ist meistens jeder Schuss auch ein Treffer) oder nicht. Der Mannschaft fehlt (im Moment noch) die Qualität, die durchaus vorhandene Klasse im OffensivSpiel regelmäßiger auf den Platz zu bekommen. Gerade auswärts.


  • Moderatorenteam

    @hansiat83 ich möchte auf keinen Fall an unserem Glücksfall-Trainer herum meckern aber ist es denn wirklich nötig ständig darauf hinzuweisen, dass man im Umfeld zu viel von der Mannschaft erwartet. Sicherlich steckt da viel Wahrheit drin aber gibt man der Mannschaft damit nicht ständig ein Alibi, sich zwischendurch mal auszuruhen? Mir fehlt jetzt ein wenig die Kritik und der Appell an die Mannschaft immer alles zu geben. Wenn eine Top-Mannschaft sich nach vielen vielen Siegen ausruht verstehe ich das ja, aber wir sind keine Top Mannschaft und hinter uns liegt auch keine lange Siegesserie. Sie haben mit Sicherheit genug Qualität um dieses Wehen Wiesbaden hoch zu schlagen aber sie ruhen sich immer ein wenig aus, wenn sie spüren, dass ein Gegner sehr einfach schlagbar ist.



  • @Hrubesch Ich glaube Hecking ist Realist. Er sieht sicherlich, dass die Mannschaft an guten Tagen die Qualität hat, jeden Gegner zu schlagen. Qualität drückt sich aber nicht nur darin aus, was man kann, sondern vor allem darin, ob man das was man kann, auch konstant abrufen kann. Und genau diese Qualität fehlt uns (noch)! Dementsprechend sind seine mahnenden Worte für mich auch verständlich.


  • Moderatorenteam



  • @Hrubesch Ich hatte vorhin geschrieben, dass Hecking Realist ist. Genau das bestätigt sich in dem Interview. Sehr klar und aufgeräumt.



  • ich nehme an, dass Hecking die Möglichkeiten, auch die Entwicklungsmöglichkeiten der HSV Spieler ganz gut erkennen kann.
    Vermutlich weiß er auch, wie wichtig eine günstige Stimmungslage ist, wie speziell und wankelmütig und empfindlich diese gerade beim HSV ist.
    Gleichzeitig herrscht sehr hoher Erfolgsdruck, den er wissend abfedernd einer Mannschaft in angemessener Dosierung und Weise nahebringen muss, immer dabei beachtend, dass dies alles nicht aus der fragilen Balance gerät.
    Solch eine sportlich wie mentale Durchschnittstruppe in solchem Umfeld, wo immernoch für 2. Liga alles zu groß und zu teuer ist, stets am oberen Leistungslimit zu halten, ist keine leichte Aufgabe, über längere Zeit vor allem.
    Naja, und das ruhelose (auch eher zweitklassige) mediale Dauerblubbern ist sicher gerade in HH auch nicht wirklich hilfreich.
    Da kann man garnicht immer alles richtig machen.
    Es hängt auch sehr davon ab, wie oft man wann, wieviel und wie sehr was falsch macht.
    Immer bei Vollgas …


  • Moderatorenteam

    Stellungnahme HSV Supporters Club über die Zustände in Wiesbaden!

    Ist es eigentlich schon zu spät für eine Stellungnahme zum Wiesbaden-Spiel? Wir finden, dass es auch circa zwei Wochen danach noch lange nicht zu spät ist, um über das zu sprechen, was in Wiesbaden vorgefallen ist.

    Viele E-Mails erreichten uns auch noch in der vergangenen Woche. Mails, in denen Besucher schildern, wie ihre Kinder im Gedränge Angst bekamen, sogar ihre kleinen HSV-Papierfähnchen wegwerfen mussten sowie Mails, in denen Fans erzählen, dass sie weit über eine Stunde an der Einlasskontrolle anstehen mussten und teilweise erst zur Halbzeit auf ihren Plätzen waren.

    Wir haben vollstes Verständnis für sorgfältige Kontrollen, die sicherlich aufgrund der Vorkommnisse beim Pokalspiel in der Vorsaison etwas intensiver ausfielen als üblich. Wenn man allerdings nur eines von zwei möglichen Eingangstoren öffnet und dort nur je einen Ordner zur Leibesvisitation abstellt, während eine nahezu doppelte Anzahl an Ordnern auf der Treppe steht und zuguckt, wirkt das ganze eher nach Provokation und nicht nach notwendigen Kontrollen.

    Anfangs wurde die Situation noch mit Humor genommen, Gesänge wie „Einer geht noch rein…“ hallten über den Vorplatz, wenn mal wieder jemand das Stadion betreten durfte, aber je näher der Anpfiff rückte, desto nervöser wurde die Stimmung. Dabei geht ein großer Dank an die HSV-Fans, die vollkommen zu Recht stinksauer waren, sich aber vorbildlich benommen haben und nicht auf die Provokation eingingen.

    Wir haben keinerlei Verständnis dafür, dass es ein Verein in der 2. Fußball-Bundesliga nicht schafft, den Stadioneinlass so zu organisieren, dass Fans, die sich vorbildlich verhalten, pünktlich zum Spiel im Stadion sind.

    Wir lehnen Materialverbote grundsätzlich ab. Strafen, welche die gesamte Kurve für das Fehlverhalten einiger weniger treffen, können nicht zielführend sein. Was diesem Verbot aber die Krone aufsetzt, ist, kleine Kinder dazu aufzufordern, die HSV-Papierfähnchen im DIN A5-Format in den Müll zu schmeißen. Für so eine Anordnung fehlen uns wirklich die Worte.

    Wir appellieren an unsere Verantwortlichen, den Fans aus Wiesbaden im Rückspiel einmal zu zeigen, wie Gäste richtig empfangen werden. Mit freundlichen Ordnern, gründlichen aber nicht übertrieben langsamen Kontrollen und ausreichend Personal, damit alle pünktlich im Stadion sind.

    Die Abteilungsleitung des HSV Supporters Club