HSV - 1. FC Heidenheim 1846 (06.12.2019 18:30 Uhr)



  • Frechheit



  • 91% Passquote in der Viererkette mit Fernandez. Ein toller Abend.



  • Um Himmels Willen…



  • Jetzt werden die ganzen Hater und Pester wieder aus den Löchern kriechen. Widerlich! Bei aller berechtigter Kritik, bei allem Frust: lasst uns zu Hecking und seinen Jungs stehen. NUR DER HSV!


  • Moderatorenteam

    Was für ein schlechtes Spiel. Ich habe erst mal drüber geschlafen.
    Gestern hat man wieder sehr deutlich gesehen, wie schlecht die deutschen Fußballligen sind. Das lag nicht nur am HSV. Ich werde nie verstehen, warum Mannschaften wie Heidenheim so destruktiv auftreten. Ist der große HSV der Grund? Welcher große HSV denn? Es ist die 2. Liga und Heidenheim steht nicht im Abstiegs- oder Existenzkampf. Da soll es nicht möglich sein normalen Fußball zu spielen? Diese Betontaktik ist auch ein Grund, warum in Deutschland immer weniger Menschen in die Stadien kommen. Wer will denn so einen destruktiven Dreck überhaupt sehen? Natürlich kann man dem HSV vorwerfen, dass er mit Aufstiegsambitionen da Lösungen finden muss und auf gar keinen Fall darf man so ein Spiel verlieren. Mir war der Heidenheim Trainer immer sympathisch aber seit gestern kann ich nur noch den Kopf schütteln. Für diese Art von Fußball muss man den nicht als Schmidts-Katz feiern.
    Wie aber geht es mit dem HSV weiter?



  • Nicht mal die Heidenheimer haben Bock auf die Spiele ihrer Mannschaft. Gefühlt 36 Fans haben sich auf den Weg nach Hamburg gemacht und brachen in ohrenbetäubenden Jubel aus. Das war ein Freitag-Abend-Kracher. Danke DFB!



  • @hansiat83 sagte in HSV - 1. FC Heidenheim 1846 (06.12.2019 18:30 Uhr):

    Jetzt werden die ganzen Hater und Pester wieder aus den Löchern kriechen. Widerlich! Bei aller berechtigter Kritik, bei allem Frust: lasst uns zu Hecking und seinen Jungs stehen. NUR DER HSV!

    Es wird auch garnichts anderes übrigbleiben. Ein erneuter Rauswurf oder propagierter angeblicher “Neuanfang” würde alles noch verschlimmern, nicht nur wirtschaftlich.
    Die Angst regiert mal wieder.
    Da müssen sich alle*, die bereit sind, nun eingestehen, am eigenen Schopf packen, durchkämpfen, überwinden, nicht rumschwätzen sondern hart arbeiten (für rrose: “brutal hart arbeiten” 🤨 )
    Egal wie lange es braucht und wohin es führen mag.

    *alle schließt auch den Apparat mit ein!

    P.S. selbstredend haben vermutlich die ‘Hater’ und ‘Pester’ in manchem sogar inhaltlich recht. Das mag teils schmerzhaft sein. Diese reflexhaft verteidigend zu bekämpfen bringt gar nix außer falscher Ablenkungsklopperei.
    Deren Motivation oder Ziel ist doch auch für die Sache selbst völlig belanglos!
    Geboten wäre, es sich anzuschauen, dem zu stellen und daraus Sinnhaftes für sich zu verwenden.



  • @Hrubesch sagte in HSV - 1. FC Heidenheim 1846 (06.12.2019 18:30 Uhr):

    Wer will denn so einen destruktiven Dreck überhaupt sehen?

    In Italien hat man einschlägige Erfahrungen mit Derartigem gemacht, Konsequenzen nachhaltig inklusive.


  • Moderatorenteam

    @GV Italien war auch das Land, wo der Zuschauerschwund am größten war!



  • @Hrubesch sagte in HSV - 1. FC Heidenheim 1846 (06.12.2019 18:30 Uhr):

    @GV Italien war auch das Land, wo der Zuschauerschwund am größten war!

    Genau. Und bis heute noch ist!



  • @Hrubesch Sorry, aber das sehe ich nicht so. Zum einen ist Fußball ein Ergebnissport. Und das Ergebnis gibt Ihnen recht. Was aber viel entscheidender ist: Sie waren in ihren wenigen Angriffen sehr effektiv: Pfosten, Latte, Tor. Sie haben die Räume die wir ihnen angeboten haben, optimal ausgenutzt. In den wenigen Szenen in denen Heidenheim uns Räume und Platz angeboten hat, ist uns dies in zum Teil kläglicher Art und Weise nicht gelungen.


  • Moderatorenteam

    @hansiat83 Ergebnissport könnte ich bei einem Turnier uneingeschränkt gelten lassen aber in einer Liga mit 34 Saisonspielen ohne Abstiegssorgen so aufzutreten finde ich grenzwertig. Vor dem TV hätte ich abgeschaltet, denn das ist nicht mein Sport, aber im Stadion die Zuschauer so zu quälen zeigt schon, worum es den meisten Vereinen in deutschen Profiligen geht: ums Überleben. Da muss man sich nicht wundern, wenn die Zuschauer immer mehr wegbleiben. 300 Zuschauer aus Heidenheim sind auch ein Witz. Ich hätte kein Problem damit, wenn Heidenheim hier Fußball spielt und den HSV zuhause 0 : 3 schlägt, dann wäre es vermutlich verdient. Man könnte die HDH-Taktik auch verstehen, wenn der HSV eine Mannschaft hätte, wo man wie z.B. gegen Liverpool Schadensbegrenzung betreiben müsste. Ich habe kein Problem mit der Niederlage sondern mit 90 Minuten langweiligem Folterfussball für den nicht nur der HSV verantwortlich ist und der mich immer mehr von dieser Geldmaschine entfremdet!



  • Aus Heidenheimer Perspektive des vermeintlich Kleineren Schwächeren ist es sicher eine plausible wirksame Taktik. Der HSV hat das übrigens jahrelang in der BL auch so gehalten, und sich selbst in der BL.
    Aus der Fußballfan Metaperspektive ist sowas auf Dauer und in der zu beobachtenden Häufigkeit allemal als schädlich zu betrachten.



  • @Hrubesch Wenn Du das so siehst ist das ja OK. Wir müssen hier ja nicht immer alle einer Meinung sein. Und du vergisst dabei auch die entscheidende Teile meines Posts. Heidenheim hat die Chancen, die wir ihnen angeboten haben, mit einem Pass-Spiel das auf den Punkt war, ausgenutzt. Umgekehrt ist uns dies in den wenigen Momenten in den HDH uns Platz angeboten hat, nicht gelungen. Weil die Pässe und Abschlüsse zu schlampig waren. HDH hat somit eine Qualität auf den Platz gebracht, die wir gestern nicht hatten. Und somit verdient gewonnen.

    Außerdem ist es uns ja ein paar Mal gelungen, den HDH-Panzer zu durchbrechen. Dabei fehlen im Moment aber oft nur Kleinigkeiten zum Tor- Erfolg. Beispiele:

    Jatta ist frei durch. Hat die Option selber zu schießen oder zu passen. Er entscheidet sich für ein Mittelding aus beidem. Und die Chance ist dahin.

    Kittel gelingt es endlich mal sich auf Außen durchzusetzen und passt punktgenau in die Mitte. Harnik muss nur noch den Schritt nach vorne machen und er hätte mit Sicherheit getroffen. Macht er aber nicht.

    Vor drei Monaten hätte Jatta getroffen und Harnik die Kugel versenkt. Was sagt uns das?

    1. Die Taktik von Heidenheim wäre nicht aufgegangen. Es lag also am HSV HDH dafür “zu bestrafen”.
    2. Die Unterschiede zwischen den erfolgreichen Spielen und den aktuellen Spielen sind gar nicht so groß. Es sind oft Nuancen, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Und genau deshalb finde ich es auch richtig, Hecking und die Spieler weiterhin zu unterstützen.

  • Moderatorenteam

    @hansiat83 aber auch wenn wir unsere Chancen genutzt hätten und 2:1 gewonnen hätten, dass Spiel war unterirdisch langweilig weil eine Mannschaft sich verweigerte mitzuspielen. Ein Sieg hätte das Spiel nicht besser gemacht.
    Unterschiedliche Meinungen sind völlig in Ordnung. Ohne bräuchten wir kein Forum. Sie bestehen aber häufig dann, wenn eine Fraktion im Stadion war und die andere am TV saß.
    Das gestern im Volkspark war keine Stadionatmosphäre. Da waren 300 Gästefans die man nicht hören konnte und eine Hamburger Nordtribüne mit eingeschlafenen Füßen. Kein Wunder bei dem Spiel aber wer fast 50 Jahre ins Stadion geht, dem fällt das schon auf. Auch wenn viele von Euch meinen, dass der Fußball in der Premier League nicht besser ist und die Geldmaschine noch gieriger ist, solche Spiele gibt es dort einfach nicht. Das war genau mein Ausgangspost: die deutschen Profiligen sind eine Katastrophe. Es geht in Deutschland fast nur noch darum, Fußball zu verhindern, es fehlt der Mut. Damit meine ich nicht bedingungslosen Angriffsfußball sondern einfach mal den Mut zu haben, in 90 Minuten häufiger die gegnerische Hälfte oder 16er zu betreten als HDH. Ich werde heute einfach mal wieder Premier League gucken, denn es ist das Spiel, was mich interessiert und nicht das, was gestern die Zuschauer 90 Minuten folterte.



  • @Hrubesch viele haben völlig vergessen was guter Fußball ist



  • hansiat83 beschreibt für mich treffend, was und wieviel beim HSV fehlte, wo die Möglichkeiten waren, was Heidenheim besser machte, und auch, dass es vor allem am HSV selbst liegt, nicht am jeweiligen Gegner, dem das effektive Ausnutzen der Fehler schon reichte. Mehr war wohl auch nicht FCH Plan.
    Mit Hrubesch bin ich der Meinung, dass dies alles insgesamt viel zu wenig und auch alles andere als guter Fußball ist, zu unatraktiv, spaßfrei und frustrierend für Aufwand und Preis.
    Symptom (und zugleich chronische Ursache): krampflastige Mutlosigkeit, die auch eigentlich einfachere selbstverständliche Dinge misslingen lässt, vorne wie hinten; in der Zentrale geschieht fast nur Stagnation.
    Es ist schon so - Angst und Unsicherheit gehen schon wieder um in den Köpfen, und die allermeisten sind offenbar nicht in der Lage bzw. überfordert, damit entsprechend umzugehen.
    “circulus vitiosus” wieder mal.



  • Ich verstehe natürlich was ihr unter attraktivem Fußball versteht. Ich sehe auch lieber ein Spiel mit Offensivaktionen beider Teams. Aber die Defensive gehört nun mal auch zum Fußball. Diese so konsequent durchzuhalten, ist eine hohe Qualität. HDH hat es immer geschafft auf der Ballseite in Überzahl zu sein. HDH hat es immer geschafft schnell zu verschieben. Und wir haben kaum Mittel gefunden, das zu knacken. Weil wir keine Spieler haben die ins 1:1 gehen können. Weil wir keine Spieler haben, die bei hoher Geschwindigkeit auf engem Raum ein fehlerfreies Pass-Spiel hinbekommen.
    Und denkt doch mal an die vielen Spitzenspiele in der Bundesliga oder CL. Bei den sich beide Teams durch ihre kompakte Defensive neutralisieren.

    Und ich fand es durchaus interessant zu sehen, ob es uns noch gelingt, den HDH-Riegel aufzubrechen. Und das HDH mit nur wenigen Fans anreist, hat doch nichts mit ihrer Art Fußball zu spielen zu tun. Hoffenheim hatte auch nie viele Anhänger dabei. Und haben unter Nagelsmann trotzdem offensiv agiert.



  • @hansiat83 Das ist kein Widerspruch, Offensive und stabile gute Defensive. Ersteres beginnt hinten bei Letzteren.
    Es war nicht das erste Spiel, das ein Gegner 75 Min. hinten drin stand, um am Ende noch ein oder mehrmals zuzuschlagen.
    Irgendwann darf man auch mal etwas dazulernen! Sogar als zweitklassiger Durchschnittskicker.



  • @hansiat83
    Was die Auswärtsfans beanlangt:
    Den Anhängern aus Heidenheim tut man etwas Unrecht: es ist für viele einfach nicht möglich sich den ganzen Freitag frei zunehmen und denkt mal an vergangene Saison zurück: da hat das Spiel auf einem Sonnabend stattgefunden und der Gästeblock war mehr als gut gefüllt inkl. einer sehr geilen Choreo.