6 Themen, die ich mit HSV-Investor Kühne gerne diskutieren würde


  • Moderatorenteam

    Ein Gastbeitrag von Ralf Leister:

    Meine 6 Themen, die ich gerne mit Kühne diskutieren würde

    Kurz vor Beginn der Saison 2017/18 hat sich HSV-Investor Klaus-Michael Kühne zur aktuellen Lage beim Hamburger SV geäußert. Dabei sprach er mit verschiedensten Medien. Dieser Beitrag fokussiert sich vor allem auf das Interview mit dem Spiegel.

    Ich hatte bisher leider noch nicht die Gelegenheit persönlich mit HSV-Mäzen Kühne zu sprechen. Sollte es jemals dazu kommen, wäre ich jedoch vorbereitet.

    Jetzt geht´s direkt los mit den 6 Themen, die ich mit dem 80-Jährigen Investor des Hamburger SV gerne diskutieren würde.

    1. Kühne über Risikokapital

    Ich möchte mit einer generellen Einordnung der Finanzspritzen des Mäzens beginnen. Dazu schauen wir uns zuerst einmal seine Sichtweise an.

    „Ich weiß aber, dass es sich zu einem beträchtlichen Teil um Risikokapital handelt, das aller Voraussicht nach verloren ist.“ [Klaus-Michael Kühne im Spiegel Interview]

    Fußball-Investments sind riskant

    Unabhängig vom jeweiligen Empfänger der Finanzspritzen, sind Investitionen in einzelne Fußballclubs risikoreich. Dabei spreche ich vom Anteilserwerb. Investitionen in Sponsoring & Co sind natürlich auch kritisch zu prüfen, haben aber häufig einen anderen Gegenwert wie beispielsweise Reichweite.

    Eigenkapital-Investments hingegen sollten – so zumindest die Theorie – immer einem Rendite-Ziel folgen. Diese steigt hierbei mit einem höheren Risiko der Investition. Bei Herrn Kühne könnte man aufgrund seines Mäzen-Status vermuten, dass ihm die Rendite nicht wichtig sei und er lediglich seinem Herzen folgt.

    Vergleich mit Startup-Branche

    In diese Vermutung passt die Nutzung des Wortes Risikokapital nur bedingt. Üblicherweise wird dieser Begriff in der Startup-Branche verwendet, da das Risiko dort – ebenso wie die Renditen – hoch sind.

    Während die Institutionen hinter Startup-Investitionen (Business Angels, Venture Capitalists etc.) ihr Risikokapital auf viele Investments streuen, ist der HSV der einzige Fußballclub, den Klaus-Michael Kühne unterstützt. Das wiederum spricht für sein Mäzen-Dasein.

    Abgesehen davon ist die Einstellung des HSV-Mäzens durchaus rational. Aller Voraussicht nach ist das Kapital verloren.

    Sportlicher Erfolg lässt sich zwar sehr schön ausmalen, aber leider nur bedingt planen. So hat beispielsweise auch der Zufall einen größeren Einfluss auf den Fußball, als viele vermuten würden.

    Meiner Ansicht nach ist die Einstellung des HSV-Investors zum investierten Kapital absolut vertretbar.

    2. Kühne über Veränderungen beim HSV

    Starten wir erneut mit einem Zitat aus dem Spiegel-Interview.

    „Als Unternehmer halte ich Veränderungen generell für machbar, aber beim HSV ist dies sehr schwierig.“

    Veränderungen sind wichtig

    Ich habe an dieser Stelle ebenfalls bereits viel über Veränderungen geschrieben. Obwohl diese meistens eine Beeinträchtigung der Komfortzone mit sich bringen, sind sie essentiell.

    Nur wer sich verändert, kann langfristig bestehen bleiben. Im Zuge meiner Beiträge zur Digitalisierung habe ich unter anderem über mögliche Hindernisse von Veränderungen geschrieben. Diese Erkenntnisse lassen sich auch auf den vorliegenden Fall übertragen.

    Hindernisse von Veränderungen

    Aufgrund einer starken kurzfristigen Incentivierung neigen die Verantwortlichen von Fußballclubs dazu, nicht über eine Saison hinaus zu planen.

    In besagtem Interview bezieht Herr Kühne diese Aussagen vor allem auf die starke Mitgliederbasis. Einerseits steht der HSV dadurch für Tradition und ist trotz der sportlichen Krisen weiterhin einer der Bundesligisten mit der stärksten Fan-Basis.

    Andererseits sind diese Fans nach wie vor über das Konstrukt des eingetragenen Vereins (Hamburger SV e.V.) Mehrheitseigner an der ausgegliederten HSV Fußball AG. HSV-Mäzen Kühne ist hier mit 17% zwar der größte externe Investor, kann den Verein aber trotzdem nicht überstimmen.

    Damit kommen wir direkt zum nächsten Punkt.

    3. Kühne´s Einfluss beim HSV

    Ich finde besonders spannend, was Klaus-Michael Kühne über seinen Einfluss beim HSV sagt. Vermutlich sehen einige Fußballinteressierte das anders.

    „Aber wir haben so gut wie keinen Einfluss. Im Grunde stehe ich allein auf weiter Flur, das ist mein Dilemma.“ [Klaus-Michael Kühne im Spiegel-Interview]

    Sind 17% Anteile wenig?

    Für den Mehrheitseigner des Logistikdienstleisters Kühne + Nagel ist ein Anteil von 17% natürlich wenig. Das ist verständlich. Auch wenn es einigen HSV-Fans mit Sicherheit so vorkommen mag, hat Herr Kühne mit diesen 17% keinerlei Entscheidungsgewalt über den Club.

    In der Hauptversammlung kann er zwar mit abstimmen, wird jedoch ohne Zustimmung der Vertreter des eingetragenen Vereins keine Entscheidung herbeiführen können. Auch im Aufsichtsrat sitzt lediglich ein direkter Vertrauter Kühne´s. Karl Gernandt, der ebenfalls bei Kühne + Nagel aktiv ist.

    Mit einer Stimme in dem sechsköpfigen Gremium kann Kühne jedoch auch hier keine Fäden ziehen. Die Frage ist somit mit Ja zu beantworten. 17 % sind wenig.

    Wie viel Einfluss der Fans gut ist bzw. wie viel prozentualen Einfluss (einzelne) Investoren haben sollten, ist schwierig zu beantworten. Hierzu konnte ich mir – trotz meiner wissenschaftlichen Forschungen im Bereich Corporate Governance – bisher noch keine finale Meinung bilden.

    Inoffizieller Einfluss

    Trotzdem habe ich das Gefühl, dass der HSV immer zusammenzuckt, sobald der Investor sich zu Wort meldet. So ungern ich diese Parallele als HSV-Fan und genereller Menschenfreund auch ziehe, sehe ich von der grundlegenden Konstellation Gemeinsamkeiten mit dem TSV 1860 München.

    Das habe ich in meinem Beitrag über den Niedergang der Löwen bereits erläutert und möchte es hier nur ganz kurz zusammenfassen.

    Finanzielle Abhängigkeit

    Es scheint so, dass der HSV in gewissen Situationen von seinem Investor abhängig ist. Deutlich wird das für mich mittlerweile regelmäßig bei der jährlichen Lizenzierung durch die DFL. Die Lizenz wurde in den vergangenen Jahren erteilt, weil Herr Kühne sich bereit erklärt hat, offene Finanzlücken zu schließen.

    Natürlich könnten wir HSV-Fans ihm dafür dankbar sein. Was bei einem Lizenzentzug passiert, haben wir schließlich bei 1860 München gesehen. Zwangsabstieg.

    Trotzdem sollte kein Club meiner Ansicht nach in dieser Lage sein. Die Erteilung der Lizenz sollte bei jedem Bundesligisten unabhängig von externen Investoren erfolgen.

    Dennoch gibt es in meinen Augen einen maßgeblichen Unterschied zwischen den Löwen und dem Dino. Bei Herrn Kühne glaube ich daran, dass sein Herz wirklich an den Rothosen hängt.

    Trotzdem möchte ich betonen, dass ich diese inoffizielle Art des Einflusses für nicht gut halte. Dieser Einfluss bzw. die Abhängigkeit geht einigen Berichten zufolge noch weiter.

    Einfluss auf Spielertransfers

    Über den Spielerberater Volker Struth hat Kühne versucht sich Fußball-Wissen in seinen engeren Kreis zu holen. Dieser Ansatz geht sicherlich in die richtige Richtung, hat aber einen Haken:

    Neben seiner Berater-Funktion für Herrn Kühne hat Herr Struth eigene Interessen in Bezug auf seine Spielerberater-Tätigkeit. Beide Aufgaben sind meiner Meinung nach nur sehr schwer unter einen Hut zu bekommen, ohne Opfer von Interessenskonflikten zu werden.

    Diese Feststellung ist unabhängig von den beiden Personen in dieser Konstellation und auf jede Investoren – Spielerberater-Situation zu übertragen.

    Leider ist es von außen sehr schwer, diese Konstellation abschließend zu bewerten. Dass allerdings der Verdacht aufkommt, der HSV könnte Spielball von konfliktären Motiven werden, ist ein alarmierendes Zeichen und hilft keiner der Parteien weiter.

    4. Kühne über die Personalpolitik beim HSV

    Ich hoffe, dass auch einige HSV-Fans diesen Beitrag lesen und freue mich über emotionale und/oder rationale Meinungen in den Kommentaren. Ich bleibe rational und möchte erneut mit einem Kühne-Statement aus dem Spiegel-Interview starten.

    „Die größten Fehler passieren in der Personalpolitik, etwa mit den Spielern, die gehen sollten. Der HSV ist ein Phänomen, weil die Luschen immer hier hängen bleiben. Ein gutes Beispiel ist Lasogga.“

    Mit dieser Aussage habe ich durchaus Bauchschmerzen. Ich erkläre Dir auch, warum.

    Verdienen Luschen Millionen?

    Als HSV-Fan bin ich natürlich auch häufig nicht mit der Leistung der Spieler zufrieden. Das geht soweit, dass ich meine letzten Trikots nicht mal mit einem Namen habe beflocken lassen.

    Trotzdem teile ich die Aussage von Herrn Kühne nicht. Das liegt einerseits daran, dass ich sie persönlich abwertend finde. Deshalb würde ich das Wort Luschen gerne durch schlechte Form ersetzen.

    Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob der HSV immer Spieler verpflichtet, die außer Form sind oder ob die Spieler erst an der Elbe außer Form kommen.

    Das sind zwei wesentliche Unterschiede. Während wir im ersten Beispiel den Sportdirektor wegen der schlechten Verpflichtung zur Verantwortung ziehen, ist das beim zweiten Fall schwieriger.

    Natürlich könnten wir dem Trainer einen Vorwurf machen. Vielleicht war es aber doch der Sportdirektor, der zwar gute Spieler, diese aber ohne einen Blick auf das große Ganze verpflichtet hat. Oder ist es das Umfeld zu dem nicht nur Verantwortliche, Betreuer und Medien, sondern insbesondere auch ein Herr Kühne als Investor gehört?

    Ich werde mich der Frage mit Sicherheit nochmal widmen, sie aber nicht in einem Absatz dieses Beitrags beantworten.

    Dennoch bin ich davon überzeugt, dass der HSV (zumindest teilweise) gute Spieler verpflichtet. Diese Aussage wird auch Klaus-Michael Kühne teilen. Schließlich hat er einen signifikanten Teil des aktuellen Kaders bezahlt.

    Wo ich dem Mäzen jedoch zustimme, ist die Tatsache, dass ganz sicher nicht alle Spieler in Höchstform sind – um es vorsichtig auszudrücken.

    Unmögliches Timing

    Das Pokalspiel war bereits verloren und der Bundesligastart stand direkt vor der Tür. Ich finde es nicht sinnvoll einem Team, dem man die Verunsicherung im Pokalspiel angesehen hat, zu diesem Zeitpunkt so enormem Druck auszusetzen.

    Hinzu kommt, dass das Luschen-Beispiel ein Spieler ist, der aktuell verkauft werden soll. Mit Sicherheit wird der Marktwert von Pierre-Michel Lasogga nach diesen Aussagen nicht gestiegen sein.

    Sicherlich hat der HSV in jüngster Vergangenheit ebenfalls nicht mit dem Verkauf von Spielern brilliert, aber solche Aussagen des Investors machen es fast unmöglich den Stürmer attraktiv los zu werden.

    5. Kühne über Fußballer-Verträge

    Diesem Thema wollte ich mich schon lange Zeit einmal widmen und komme nun immerhin am Rande dazu. Das sagt Kühne über die Verträge der HSV-Spieler.

    „Ich bin immer dafür, Verträge nicht zu langfristig und erfolgsabhängig zu gestalten.“ [Klaus-Michael Kühne im Spiegel-Interview]

    Langfristigkeit von Verträgen

    Seit dem Bosman-Urteil, auf das ich zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle noch eingehen werde, dürfen Fußballclubs nach Vertragsablauf keine Ablösesumme mehr für Spieler verlangen.

    Aus diesem Grund neigen Fußballclubs dazu, seit Ende der 90er-Jahre ihre Verträge mit den Spielern eher langfristig abzuschließen. Auf diese Art und Weise wird die Wahrscheinlichkeit, beim Vereinswechsel an einer Ablösesumme zu partizipieren, erhöht.

    Einzige Ausnahme sind alternde Spieler. Bei diesen ist ein attraktiver Weiterverkauf in der Regel unwahrscheinlich. Außerdem wissen die Verantwortlichen nur selten, wie lange besagte Spieler noch auf höchstem Niveau Fußball spielen können.

    Einige dieser Verträge sind sogar so gestrickt, dass sich sich ab einer bestimmten Einsatzzeit (in Form von Spielen) sogar automatisch um ein weiteres Jahr verlängern. Damit wären wir bei der erfolgsabhängigen Komponente.

    Erfolgsabhängigkeit von Verträgen

    Über diese Alters-Klausel hinaus gibt es weitere erfolgsabhängige Komponenten in den Verträgen von Fußballprofis. Diese beziehen sich zwar üblicherweise auf das Gehalt, stocken dabei aber nur das üppige Grundgehalt auf.

    Je nach Mannschaftsteil gibt es Boni für Tore, Assists, Einsatzzeiten (Auflaufprämie), Spiele ohne Gegentor und viele mehr. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, die Kühne indirekt anspricht. Zu viele Stars bekommen ihr Gehalt ohne Leistung zu bringen.

    Um dies zu ändern, müsste das Grundgehalt entweder reduziert oder aber Misserfolgs-Klauseln eingeführt werden, die diese Reduktion bei ausbleibendem Erfolg bzw. Einsatz herbeiführen. Schließlich wird jeder Fan bereits einmal das Gefühl gehabt haben, dass einzelne Spieler des Lieblingsclubs sich nicht reinhängen.

    Ebenfalls denkbar sind vermeidbare gelbe und/oder rote Karten härter zu bestrafen. Diese schwächen das Team und werden bereits heute mit Geldstrafen gemaßregelt. Die Höhe ist dabei – je nach Club – jedoch meistens im Vergleich zum eigentlichen Gehalt lächerlich.

    So spannend ich diese Ansätze auch finde, so unwahrscheinlich ist es, dass ein einzelner Club sie einführen kann. Für die Spieler wären solche Verträge schließlich unattraktiv, womit ein Wechsel zur Konkurrenz wahrscheinlicher wird.

    6. Kühne über die Zukunft

    Zu dem nun folgenden und abschließende Statement möchte ich gar nicht viel schreiben. Ich unterschreibe es bedingungslos.

    „Ich lebe momentan mal wieder von der Hoffnung.“

    Diese stirbt ja bekanntlich auch zuletzt :-).

    Ob HSV-Fan oder nicht. Schreibe jetzt einen Kommentar: Wie stehst Du zum Kühne-Engagement beim HSV?
    Ein Gastbeitrag von Ralf Leister



  • Ich glaube nicht, dass wir uns da irgendwelche Sorgen machen sollten. Der HSV kann aktuell durch den Verkauf von Santos einen neuen LV ohne Kühne holen. Mit Glück tut sich noch etwas mit Lasogga, was den HSV finanziell entlastet. So muss es dann weiter gehen. Das Problem Kühne muss nicht von irgendwelchen Journalisten oder Bloggern sondern von Bruchhagen gelöst werden und da ist es auch in guten Händen. Die Medien und Blogs sollten dann darüber berichten, wenn es etwas zu vermelden gibt, denn sie haben in die aktuelle Situation keinen vollständigen Einblick sondern mutmaßen nur auf Basis von dem, was der Herr Kühne so von sich gibt.



  • Der Artikel gefällt mir! Er fasst eigentlich das zusammen, was wir in den HSV Blogs schon seit Wochen lesen und diskutieren.


  • Moderatorenteam

    Ich selbst habe das Thema Kühne in unserem Forum in den letzten Wochen bewusst nicht als Thread gebracht, da aus meiner Sicht schon zuviel nur auf Basis von Schlagzeilen darüber diskutiert wurde. Ich würde mich freuen, wenn Ralf ein Gespräch mit Herrn Kühne führt und uns dann über das Ergebnis informiert.

    Ralf selbst hatte angeregt, zu seinen Beiträgen hier nur noch Teaser zu veröffentlichen, zu verlinken und die Diskussion dann in seinem Blog zu führen. Was meint Ihr dazu?

    Ralf Leisters Blog erreicht ihr hier direkt: Fussballwirtschaft.de von Ralf Leister


  • Moderatorenteam

    Ich fing an mir den Artikel durchzulesen, aber brach dann ab. Es basiert auf einem Interview! Wo nicht klar ist, ob alles wirklich so gesagt wurde, inwiefern es aus dem Zusammenhang gerissen wurde, die Sätze geringfügig (aber mit großer Wirkung) geändert wurden. Fakt ist, dass Herr Kühne sehr emotional sprach. Wer kennt es nicht, dass man da Dinge sagt, die man besser nicht gesagt hätte? Die übertrieben oder überhöht wurden?

    Wie @Hrubesch sagt, wäre es ein persönliches Gespräch gewesen, oder gäbe es Informationen aus erster Hand, wie es wirklich abläuft beim HSV, dann hätte ich weitergelesen, aber so …



  • ich sehe es wie @hsv-fanin. Der Beitrag stand ja auch in abgewandelter Form bei Matz-Ab und wurde dort für mein Empfinden zu stark abgewatscht. Es ist ja nur eine Meinung. Ich habe in den Beiträgen von Ralf hier im Forum immer Interessantes gefunden, aber ich würde mich ärgern, wenn ich einem Teaser folge, der dann doch nur eine Meinung darstellt. Davon ist das Internet voll und ich kann sowieso nicht alles dazu lesen. Wenn die Beiträge hier erscheinen, diskutiere ich gerne drüber - aber bitte hier. Dieses Forum ist für mich auch technisch besser gelöst als diese Wordpress Blogs. Ich könnte auf die hunderste Meinung zum HSV aber auch verzichten. Kein Problem.



  • ich fand die bisherige Lösung gut so. Ein Thema hier nur anreissen und dann auf einen anderen Blog verweisen würde ich so nicht nutzen.



  • so wie es ist, war es doch bis jetzt gut.



  • Mir ist es egal. Ich würde dem Teaser wahrscheinlich nicht folgen. Die Beiträge sind sehr gut aber meistens schon Wochen vorher diskutiert worden. Das Internet ist eigentlich voll davon. Ich diskutiere gerne mit, aber wenn, dann hier.



  • ich finde die Posts von Ralf Leister sehr gut aber bin auch der Meinung, dass manche Themen schon wochenlang vorher diskutiert wurden. Ich sag mal “Nice to have” wenn ihr sie hier postet aber dieses Forum läuft auch ohne. Meine Meinung.



  • Im Matz-Ab Blog ist Ralf Leister nur ein “Lückenfüller”, wenn der Blogautor dort mal keine Zeit hat. Das brauchen wir hier eigentlich nicht. Wie gesagt, bisher war es gut so aber für Teaser braucht es keine eigene Kategorie. Das würde dann auch in einem einfachen Kommentar ausreichen und wer dem folgen will kann es ja tun.



  • die Medien und Blogs schreiben sowieso nur alle voneinander ab. Ich kann darauf verzichten.



  • Hallo zusammen,

    ich bin Ralf (Leister) und somit die Person hinter dem Blog FussballWirtschaft. Dass meine Beiträge hier diskutiert werden, freut mich.

    Bei der Erstellung meiner Inhalte gebe ich mir viel Mühe und lasse sie mir viel Zeit kosten. Dabei möchte ich natürlich möglichst viele Leser erreichen. Trotzdem ist es für mich kein Dauerzustand, dass meine Beiträge 1:1 auf andere Seiten kopiert werden. Der Mehrwert meines Blogs sind schließlich die Inhalte und wenn diese auch über andere Seiten konsumierbar sind, gibt es keinen Grund, meine Seite zu besuchen. Ich denke, dass das nachvollziehbar ist.

    Natürlich kann ich es auch nachvollziehen, dass Ihr möglichst wenig Webseiten aufrufen wollt. Wenn Ihr hier diskutieren wollt, könnt Ihr das machen, aber ich wünsche mir, dass diejenigen, die sich brennend für meine Inhalte interessieren, auch meine Webseite besuchen.

    Deshalb werde ich mit @Hrubesch nach einer Lösung dafür suchen, die es für Euch am angenehmsten macht, aber auch die Bedürfnisse unserer beiden Seiten berücksichtigt.

    Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche
    Ralf



  • @ralf-leister Hallo, ich freue mich auf eine gute Lösung und weitere Beiträge von Dir, die wir hier diskutieren können. In einer Deiner nächsten Statistiken würde mich mal die Veränderung der Transferperioden in den letzten Jahren interessieren. Insbesondere, wie lange die Spieler trotz Vertrag noch bei einem Club bleiben. Es fällt extrem auf, dass viele schon nach einem Jahr wieder Club Hopping betreiben und welche Auswirkungen das auf die Clubs hat. Führt die ständige Integration zu vieler Neuzugänge dazu, dass mittlerweile 10 Clubs gegen den Relegationsplatz spielen?


  • Moderatorenteam

    @rrose sagte in 6 Themen, die ich mit HSV-Investor Kühne gerne diskutieren würde:

    Führt die ständige Integration zu vieler Neuzugänge dazu, dass mittlerweile 10 Clubs gegen den Relegationsplatz spielen?

    Das ist eine interessante Frage!

    Ich glaube, dass ein Großteil darauf zurückzuführen ist, dass man heute mit einer taktisch gut ausgebildeten Mannschaft individuelle Stärke ausgleichen kann. Früher reichte es doch aus, wenn man ein paar gute Kicker (etwas salopp gesagt) hatte, die dann die Tore machten. Heute, kannst du mit einem 5-5 doch dein Tor dermaßen zunageln, dass die Angreifer keine Chance haben. So ist es möglich, dass man mit kleinem Salär mit den größeren Mithalten kann.

    Der HSV hat das lange nicht erkannt (wie auch jetzt noch nicht, wenn man z. B. Scholle Blog verfolgt). Denn es werden Kracher gefordert, obwohl man dieses Mal beim HSV gezielt eine Mannschaft zusammengestellt hat, die funktioniert, die bestimmte taktische Grundlagen mitbringt und sich somit gut einfügt. Deshalb bin ich auch dieses Mal so begeistert über die Transferperiode. Gisdol forderte von Anfang an 4-5 neue Spieler, die hat er bekommen, mit Ausnahme eines weiteren LV. Er hat von Anfang an gesagt, dass es reicht, an einigen wenigen Stellschrauben zu drehen, um die Mannschaft besser zu machen. Spielt sich das ein und bekommen sie Selbstvertrauen (nach den letzten vier Jahren bitter nötig), werden wir auch mal schöne Spiele bewundern können.

    Was meint ihr?



  • @rrose sagte in 6 Themen, die ich mit HSV-Investor Kühne gerne diskutieren würde:

    Führt die ständige Integration zu vieler Neuzugänge dazu, dass mittlerweile 10 Clubs gegen den Relegationsplatz spielen?

    auf eine statistische Auswertung in diese Richtung wäre ich auch gespannt. Lässt sich so etwas durch Zahlen wie Anzahl der Transfers, Höhe der Transfers, =>Tabellensituation im Vergleich aller Clubs ableiten?


  • Moderatorenteam

    @plaque Statistisch ist das sicher nicht nachzuweisen, zumal dann auch noch beachtet werden müsste, wann die Verpflichtung stattfand. Kurz vor Transferende oder zu Beginn der Vorbereitung. Auch, ob es ein Notkauf war oder ein Wunschspieler.



  • man könnte bestimmt Rückschlüsse ziehen, muss aber dabei noch den Verstand benutzen. Es bleibt ein Unterschied, ob Bayern oder Dortmund 7 neue Spieler integrieren oder der Rest der Liga. Die Qualität der Spieler ist da mit entscheidend und diese kann eine Statistik alleine anhand der Transfersumme nicht ermitteln. Aber grundsätzlich wäre mal eine Statistik der letzten Jahre über diesen Reisezirkus schon interessant.