Es ist nicht der Videoassistent selbst, sondern die Handhabung bzw. Auslegung der Anwendungskriterien, die gelegentlich problematisch ist. Schiedsrichter, die schematisch ohne Fingerspitzengefühl und realen Bezug zum gerade laufenden Spiel urteilen. Evtl. deutlich spielentbeeinflussende Millimeterentscheidungen mit nach 3 oder 5 Min. Unterbrechung sind maßlos und kontraproduktiv. Richtwert könnte sein: Im engen Zweifel Spiel laufen lassen. Nur bei krassen Fehlern einschreiten. Bei Handspiel A) Körperfläche deutlich bzw. aktiv vergrößert, Hand zum Ball (statt Ball zur Hand). Beim Foulelfmeter ist dieses “es gab Kontakt” - Kriterium überzogen. Die Frage ist da doch: war der Kontakt entscheidend. Am Mittelkreis wird ja auch kein Touchieren als Foul geahndet.